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Von unseren Büttenrednern müssen wir reden ...

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Die Büttenrede von Axel

Heijo, ihr Leute, schaut mich an:

Das hat der Sport mir angetan!
Sport ist gesund, so sagt ein jeder,
wer keinen treibt, der macht’n Fehler!
Ihr wisst es alle: ich war aktiv!
Fußball, Joggen, intensiv.
Tanzen, Rad fahr’n, lange Strecken,
Drei Jahr’ Kieser muss man nicht verstecken.
Und der Erfolg? Ihr könnt es seh’n:
Jetzt muss ich schon an Krücken geh’n!
Ich will nicht lügen, ihr kennt den Grund:
Sport zu treiben ist ja sooo gesund.
 
Es ist gut dreißig Jahre her,
da sah ich erstmals eine Feuerwehr
- von innen -, sie kam zum Hubertussportplatz,
unserem Winterfußball-Grunewald-Ersatz.
Ich war gestürzt, hart auf die Hand,
die plötzlich etwas seitwärts stand.
Zum Martin-Luther-Krankenhaus wurd’ ich gebracht,
wo man dann mitten in der Nacht
das Handgelenk in Ordnung bringen wollte.
was aber nicht so einfach werden sollte.
Doch zunächst gab ich allen Helfern kund:
Sport zu treiben ist ja sooo gesund.
  
Die Vorbereitung war nur kurz,
Hygiene war den Leuten schnurz.
Die war’n da ganz schön hart gesotten,
denn ich sollte in meinen nassen Sportklamotten
in dem OP auf’s Tischchen steigen.
Doch so’n OP, der ist auch eigen,
denn plötzlich war er abgeschlossen.
Die Ärzte schauten wie ein Pudel, der begossen,
auf ein Schild, „Desinfektion“ war dort zu lesen.
Nanu, ich bin doch noch gar nicht drin gewesen!
Und so stöhnten alle mit aus gutem Grund:
Sport zu treiben ist ja sooo gesund.
 
„Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat durscht,“
so ging’s dann los, mir war das wurscht.
Die Ärzte vorweg, die Schwestern, das Bett,
der Patient kam als letzter, ich fand das ganz nett.
Polonaise im Krankenhaus, wer hat so was schon erlebt?
Ja, Du musst privat versichert sein, das hebt!
Schließlich kamen wir im Keller an, im Archiv.
Ein altes Röntgengerät, schon ganz schief,
funktionierte aber bestens, und jetzt ging es los.
Narkose: ganz leicht, die Ärzte: ganz groß!
Der Arm war in Gips, wie heißt’s im Volkesmund:
Sport zu treiben ist ja sooo gesund.
 
 
Ich könnt noch stundenlang erzählen
vom Sport, vom „sich nur etwas quälen.“
vom Muskelkater (oder –faserriss) der Extraklasse,
Du denkst dann, Dir fehlt `ne Tasse
in dem berühmten Küchenschrank.
Sport hält gesund? Quatsch, der macht krank!
Doch nein, hab’ oft gelitten, keine Frage,
doch zählen letztlich doch die Tage,
an denen man voller Stolz von sich sagen kann:
Die Leistung war toll, das haut voll ran.
Du hast geschafft, wovon viele träumen,
den inneren Schweinehund beiseite räumen!
Drum sagen wir gemeinsam in dieser Rund’
Sport zu treiben ist ja sooo gesund.
                                Axel Noack, Fasching 2010


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Der lustige Dichter mit seinen besinnlichen Gedanken zum Faschingsfest.

Fastnacht

Es ist heut’ Dienstag und fast Nacht
und jeder hat was mitgebracht.
Ne’ Nase und `nen bunten Hut,
`ne Partnerin tut uns heut’ gut.
 
Und am Büffet hab’n wir entdeckt:
Es gibt Berliner, Suff und Sekt.
Ganz neu war’n ein paar Büttenreden.
Sie unterhielten uns und jeden.
 
Und was im Tanzclub niemand stört,
wir haben auch Musik gehört.
Beate bracht’ auf prompte Weise
auf Zuruf alle in die Kreise.
 
Die schönsten Kostüme danach gezählt,
als Bester wurde Axel dann gewählt.
 
Nun geht’s darum die letzten Essenreste zu vernichten,
ehe wir von diesem Orte flüchten.
Ein schöner Abend klingt nun aus,
und wohlgestimmt geh’n wir nach Haus.

Und nächstes Jahr kommt ihr doch wieder?


                        Werner Flemming, Fasching 2010



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